Meine Arbeit

is creating Flüchtlingsarbeit

About

Mein Name ist Doro Blancke,
Gründerin von „Gib mir deine Hand“ und Vorstandsmitglied bei „Fairness Asyl“.
Menschenrechtsaktivistin

Seit 2014 arbeite ich bis heute ehrenamtlich für und mit Menschen auf der Flucht, vorwiegend aus Afghanistan.

Wichtig bei meiner Arbeit ist mir, bei den jungen Menschen durch gute, liebevolle Begleitung, Einbindung in den Alltag unserer Gesellschaft, Vertrauen aufzubauen und sie bei ihren Asylverfahren, Jobsuche, Ausbildung zu unterstützen.

Diese Arbeit nimmt neben meinem geringfügigen Job einen Großteil meines Lebens ein. Durch die Unterstützung von guten Freunden ist mir das möglich, aber einfach ist es nicht. Deswegen freue und bedanke mich sehr bei all jenen, die mir helfen diese Arbeit weiterführen zu können. Danke!

Weiter über meine Arbeit mit Menschen auf der Flucht
Nur durch eine gegenseitige Hinbewegung kann gutes, friedliches Zusammenleben gelingen und die jungen Menschen unsere Sichtweise des Lebens, Demokratie, Meinungsfreiheit, usw im Vertrauen verstehen lernen. Dadurch wird das erreicht was viele politische Personen fordern, doch keine Ahnung haben, was dafür notwendig ist, gute Integration gelingt am besten durch freundschaftliche, vertrauensvolle Beziehungen.

Viele schöne Projekte sind dadurch entstanden:

Refugee Coffes

Refugees laden in ihren Unterkünften nach Nachbarn zu Tee und Kuchen, so entstehen Beziehungen, Ängste wurden abgebaut.

Projekt Sprache/FH Joanneum Graz
Sprache ist ein wesentliches Element um Begegnung statt finden zu lassen. Genauso wichtig auch für Ausbildung und Beruf. Ich bin der FH Joanneum/Graz sehr dankbar, dass sie mittlerweile über 80 junge Menschen aus Syrien, dem Irak und Afghanistan in ihre Kurse aufgenommen haben.

Let’s cook 2gether
Wurde in Graz auf Bitte von jungen Afghanen hin durch geführt, da die jungen Menschen immer wieder trauern, schwer Anschluss zur österreichischen Bevölkerung zu finden. Unserer Einladung folgten viele Interessierte und auf beiden Seiten wurden Hemmschwellen überwunden und Freundschaften sind entstanden.

Einzelbetreuung
Viele der jungen Afghanen in Österreich haben kaum Möglichkeit mit Österreicher*innen in nachhaltigen Kontakt zu kommen. Sie warten extrem lang, bis zu 4/5 Jahren auf das Ende ihrer Verfahren, sind Traumata, Ängsten und Einsamkeit ausgesetzt.
Ich sehe es als unsere Verpflichtung Menschen in großer Not zu helfen. Mich hat das Leben, wie es so spielt zu den Refugees aus Afghanistan geführt.
Viele durfte ich begleiten, Gespräche mit ihnen führen, wenn der Druck kaum mehr auszuhalten ist, kaum Licht am Horizont zu sehen ist. Viele dieser jungen Menschen stehen jetzt eigenständig im Leben, arbeiten, gehen zur Schule, in Therapie und es ist eine innige Freundschaft geblieben.

Aktivismus:
Die Menschenrechte gehören verteidigt und behütet.
Egal ob in Drasenhofen/NÖ, wo ein niederösterreichischer Landesrat meinte, er müsse junge Menschen ohne richterliche Verfügung hinter Stacheldrahtzäune sperren.
Oder beim BFA, Bundesamt für Fremdenrecht und Asyl, wo es teilweise zugeht, als wäre Demütigung ein anerkannter Sport.
Oder aber bei den Abschiebungen nach Afghanistan. Wir werden es niemals akzeptieren, dass Schutzsuchende, wider besseres Wissen in ein Kriegsland abgeschoben werden. Hier bin ich ua. die Initiatorin der Kampagne #StopDeportationToAfghanistan

Betreuung von afghanischen Flüchtlingen in anderen europäischen Ländern
Durch die restriktive, verantwortungslose Flüchtlingspolitik in Österreich verlassen etliche Schutzsuchende aus Afghanistan unser Land, bevor sie nach Kabul/Afghanistan abgeschoben werden sollen. Raus aus Lehre, Schule, Gemeinschaften, nach 4-5 Jahren extremsten Bemühungen, keine polizeilichen Vorkommnisse, gehen sie in jene europäischen Länder, die nicht nach Afghanistan abschieben.
Dort sind sie im Moment zwar sicher, leben aber bis sie ins Verfahren kommen ca. 6-10 Wochen in Parks, auf der Straße, im Zelt. Ohne Grundversorgung, vielfach wieder auf sich alleine gestellt. Auch hier ein großer Bedarf an menschlicher Zuwendung und Vernetzung mit NGOs, Bekannten vor Ort.

Gemeinschaftlich verbunden mit anderen NGOs wie Asylkoordination Österreich, Diakonie Flüchtlingsdienst, Volkshilfe, usw.

Ich arbeite 10 Std die Woche bezahlt im FORUM Stadtpark/Graz, den Rest der Zeit unentgeltlich für Menschen auf der Flucht. Meine Familie unterstützt ein wenig, ich lebe in einer WG.

Meine Arbeit bedingt Reisen nach Wien und in andere Bundesländer, teilweise Nahrungsmittel für Menschen in akuter Not zu besorgen, usw. Ich will und kann diese Arbeit, auch wenn mich niemand dafür bezahlt nicht verlassen. Ich bin eingebettet in eine vertrauensvolle Gemeinschaft von Mitstreiter*innen, hab wunderbares Wissen und starke Kontakte aufgebaut und möchte auf keinen Fall, die jungen Menschen, die mir ihr Vertrauen geschenkt haben enttäuschen. Das ist mir keines Falls möglich.
How it works

Get started in 2 minutes

Choose a membership
Sign up
Add a payment method
Get benefits