Der Graslutscher is creating Blog-Artikel und Memes zu Veganismus and stuff
243

patrons

$498
per month
Tach auch, Jan mein Name



Viele Leute haben mir gesagt, ich solle endlich wieder mehr schreiben. Habe ich gemacht, und zwar diese Patreon-Vorstellung, damit ich danach hoffentlich wieder mehr schreiben kann 😉
Es ist so: Ich bin ein ziemlich verfressener Typ. Tatsächlich habe ich jetzt gerade, während ich diese Zeilen schreibe, unheimlich Kohldampf und liebäugele damit, den ganzen Patreon-Kram irgendwann später, nach einer enormen Portion sonstwas, fertig zu machen. Da ich nun aber vor ein paar Jahren aufgehört habe, Tiere zu essen, werde ich seitdem ständig von irgendwelchen wildfremden Leuten auf mein Essen vollgelabert.

Das ist denen wahlweise:

- zu gesund (wie langweilig, Salat!) oder ungesund (eine Wurst aus Seitan? Ist ja voller Chemie!)
- zu ökofreaky (Immer diese Ökospinner) oder zu umweltschädlich  (Scheiß-Veganer, essen den ganzen Tag Regenwaldsoja)
- zu albern (Witze über Fleischesser sind doof!) oder zu unlustig (na dann geht Euch halt gleich erschießen, wenn alles so schlimm ist!)

Da mich das zunehmend genervt hat, fing ich an, darüber zu schreiben. Das gefiel so vielen Leuten, dass ich einen Oldschool-Blog daraus gemacht habe, in dem ich nun meine liebsten Borke- und Rindenmulchrezepte zum Besten gebe (auf dem Bild z. B. inhaliere ich das nussige Bouquet von Graslasagne ohne alles an einem Traum von Luft. Was Veganer halt so "essen"). Das wiederum gefiel genug Leuten, sodass ich mich auch an andere Themen herantraute.

All das macht einen Riesenspaß, kostet aber auch echt viel Zeit. Das Veröffentlichen eines Textes zu Themen, die AfD-Wähler anders sehen als ich, nimmt mit Recherche, Schreiben, Lektorat, Einpflegen in Wordpress und vor allem der anschließenden Moderation der Kommentare locker zwei Tage in Anspruch (weswegen ich da auch lange nichts mehr zu geschrieben habe). Ich finde mich dann im Dilemma wieder, entweder wirklich unschöne Kommentare unwidersprochen online stehen lassen zu müssen oder meine echte Arbeit aufzuschieben, was mittelfristig unfassbar nerven kann.

Bislang habe ich das überwiegend irgendwie in meine Freizeit gequetscht, die durch besagten echten (bezahlten) Job, ein paar Kinder und mein Mitwirken bei den Avengers (als Dr. Invisible) arg verkürzt ist. Viele Leser nennen dieses Phänomen auch "Wieso schreibt dieser Faulpelz eigentlich in letzter Zeit so wenig?". Ein Gefühl, das ich gut nachvollziehen kann, nervt mich das wohl am meisten selbst, wenn mal wieder halb Facebook voll ist mit dem Geseier irgendwelcher Wurstpäpste und ich keine Zeit habe, darauf zu reagieren.
Es wäre also unerhört großartig, wenn ich für diesen bezahlten Job nicht mehr so viel Zeit bräuchte und stattdessen mehr über den Unsinn in wurstophilen Kampfschriften schreiben könnte. Meine Liste von potenziellen Themen wird auch nicht gerade kürzer, denn neben allerlei Omnibingo würde ich gerne auch mal was zu Elektroautos, Ken Jebsen, TTIP, Bevölkerungswachstum, Feminismus, Europa, Atheismus und tausend anderen Sachen schreiben.

Dass ich eher schlecht darin bin, um Geld zu bitten, sieht man schon daran, wie lange ich jetzt um den heißen Brei herumrede – und das auf dem Patreon-Account, wo ja sowieso jeder weiß, worum es geht: Nämlich um eher kleine Beträge von eher vielen Leuten (den Patreons), mit denen dann ein mittelgroßer Betrag im Monat zustande kommt. Das sollen dann auch keine Almosen sein, sondern Bezahlung für eine Arbeit, die ich halt einfach sehr gerne mache. Außerdem habe ich doch so Hunger! Man kann das hier leider nicht umstellen, sodass ein Patreon mich in Linsensuppe-Einheiten unterstützen kann, es geht nur um schnöde Dollars! Sad!

Meine Idee war folgende: Ohne Hilfe veröffentliche ich momentan einen echten Artikel (im Blog und hübsch bebildert und so) pro Monat und dazu im Schnitt jede Woche ein bis zwei Texte/Beiträge auf Facebook. Wenn sich jetzt genügend spendende Baumumarmer-Freaks finden, dass ich pro Monat 150 Tacken fürs Schreiben bekomme, dann kann ich mich dafür einen Tag komplett aufs Schreiben konzentrieren. Ein ganzer Tag, ist das großartig? Da würde locker ein richtiger Artikel bei rauskommen, ich tippe aber auf mehr: Wenn man nicht ständig abgelenkt wird, kommen einem in dieser Zeit nämlich auch eher gute Ideen für Memes, Schaubilder, Video-Aktionen oder diesen Roman, der jetzt nach 18 Monaten Schreiben ganze acht Seiten dick ist.

Überhaupt Videos: Wenn ich mit der freien Zeit noch einen YouTube-Channel auf die Beine stellen könnte, dann würde das vielleicht auch noch ein bisschen bei der Finanzierung helfen. Dazu schreibe ich aktuell noch eine Kolumne für das Vegan Journal, was bestimmt ausbaufähig ist, aber halt nicht ausreicht, um die Miete zu bezahlen. Zumal ich natürlich den Server hosten muss, Lizenzen für Bildmaterial kaufe und den Blog auch mal professionell gestalten lassen möchte.

Und was habt Ihr davon? Wieso sollt Ihr für Texte bezahlen, die dann sowieso jeder lesen kann? Voll unfair, danke Merkel! Okay, also alle Unterstützer werden natürlich an prominenter Stelle genannt (sofern sie das wollen) und können dann abends in der Kneipe superlässig den oder die Angebetete(n) anquatschen mit „Ey Schnuckie, warst Du schon mal mit einem offiziellen Graslutscher-Supporter intim?“. Wie wäre es, wenn ich dafür ab 5 Euro/Monat so kleine Ketten mit Messing-Abzeichen rausgebe, die man dann bei romantischen Manövern nonchalant um den Finger wirbeln lassen kann?

Ich dachte generell an ein Forum oder eine Facebook-Gruppe, in der die Unterstützer die Auswahl zukünftiger Themen mitgestalten können, und eine handsignierte Ausgabe des Buches gewinnen können, wenn es denn im Jahr 2034 noch genug Papier für gedruckte Bücher gibt. Mir wurde auch schon vorgeschlagen, großzügige Spenden mit einem gemeinsamen Abendessen oder so was zu belohnen, aber das könnte inkl. der Logistik zu teuer werden, um dann am Ende noch seinen ursprünglichen Sinn zu erfüllen ;) Ich bin da grundsätzlich für alles offen, fahre gerne zu ein paar Spendern und tanze denen was vor – auch wenn das vermutlich niemand wirklich sehen wollte.

Ab einem Betrag von 300 Euronen wären es schon zwei Tage Vollzeit-Grasssucking, ab EUR 750,- eine ganze Woche! Ab dem Betrag filme ich mich bei Scherzanrufen an die Redaktion von der „Beef“ und frage dort nach, wo ihr Metzger des Vertrauens sitzt oder so was. Das dürfen dann die Patreons entscheiden.

Lange Rede, kurzer Sinn: Will write articles for food! Please send money or veggie burgers for the good cause.
Tiers
Erwähnung als offizieller Supporter
$1 or more per month 146 patrons
Du wirst auf dem Blog als offizieller Supporter erwähnt und kannst damit überall angeben und Leute zutiefst beeindrucken!

Includes
  • Credits on upcoming piece
Erwähnung als megakrasser Premium-Supporter
$10 or more per month 19 patrons
Du wirst über den anderen Supportern als ganz besonders großzügiger Patreon erwähnt und verfügst damit über ein prall gefülltes Karma-Konto. Persönliches Unglück ist ab da quasi unmöglich!

Includes
  • Credits on upcoming piece
Goals
$450 – reached! per month
Ab diesem Betrag kann ich DREI (In Buchstaben: D-R-E-I) komplette Tage, quasi von morgens bis abends, Texte schreiben, Memes erstellen oder unsinnige Artikel finsterer Wurstdämonen bei Focus Online auseinandernehmen.

Ich könnte die drei Tage sogar einfach zusammenlegen, und an den Abenden dazwischen einem Kellnerjob in einem Restaurant nachgehen, wo ich bei jeder Bestellung ohne Soja ganz laut nachfrage "Gar kein Soja?? Aber woher bekommen Sie Ihr Protein???".
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Tach auch, Jan mein Name



Viele Leute haben mir gesagt, ich solle endlich wieder mehr schreiben. Habe ich gemacht, und zwar diese Patreon-Vorstellung, damit ich danach hoffentlich wieder mehr schreiben kann 😉
Es ist so: Ich bin ein ziemlich verfressener Typ. Tatsächlich habe ich jetzt gerade, während ich diese Zeilen schreibe, unheimlich Kohldampf und liebäugele damit, den ganzen Patreon-Kram irgendwann später, nach einer enormen Portion sonstwas, fertig zu machen. Da ich nun aber vor ein paar Jahren aufgehört habe, Tiere zu essen, werde ich seitdem ständig von irgendwelchen wildfremden Leuten auf mein Essen vollgelabert.

Das ist denen wahlweise:

- zu gesund (wie langweilig, Salat!) oder ungesund (eine Wurst aus Seitan? Ist ja voller Chemie!)
- zu ökofreaky (Immer diese Ökospinner) oder zu umweltschädlich  (Scheiß-Veganer, essen den ganzen Tag Regenwaldsoja)
- zu albern (Witze über Fleischesser sind doof!) oder zu unlustig (na dann geht Euch halt gleich erschießen, wenn alles so schlimm ist!)

Da mich das zunehmend genervt hat, fing ich an, darüber zu schreiben. Das gefiel so vielen Leuten, dass ich einen Oldschool-Blog daraus gemacht habe, in dem ich nun meine liebsten Borke- und Rindenmulchrezepte zum Besten gebe (auf dem Bild z. B. inhaliere ich das nussige Bouquet von Graslasagne ohne alles an einem Traum von Luft. Was Veganer halt so "essen"). Das wiederum gefiel genug Leuten, sodass ich mich auch an andere Themen herantraute.

All das macht einen Riesenspaß, kostet aber auch echt viel Zeit. Das Veröffentlichen eines Textes zu Themen, die AfD-Wähler anders sehen als ich, nimmt mit Recherche, Schreiben, Lektorat, Einpflegen in Wordpress und vor allem der anschließenden Moderation der Kommentare locker zwei Tage in Anspruch (weswegen ich da auch lange nichts mehr zu geschrieben habe). Ich finde mich dann im Dilemma wieder, entweder wirklich unschöne Kommentare unwidersprochen online stehen lassen zu müssen oder meine echte Arbeit aufzuschieben, was mittelfristig unfassbar nerven kann.

Bislang habe ich das überwiegend irgendwie in meine Freizeit gequetscht, die durch besagten echten (bezahlten) Job, ein paar Kinder und mein Mitwirken bei den Avengers (als Dr. Invisible) arg verkürzt ist. Viele Leser nennen dieses Phänomen auch "Wieso schreibt dieser Faulpelz eigentlich in letzter Zeit so wenig?". Ein Gefühl, das ich gut nachvollziehen kann, nervt mich das wohl am meisten selbst, wenn mal wieder halb Facebook voll ist mit dem Geseier irgendwelcher Wurstpäpste und ich keine Zeit habe, darauf zu reagieren.
Es wäre also unerhört großartig, wenn ich für diesen bezahlten Job nicht mehr so viel Zeit bräuchte und stattdessen mehr über den Unsinn in wurstophilen Kampfschriften schreiben könnte. Meine Liste von potenziellen Themen wird auch nicht gerade kürzer, denn neben allerlei Omnibingo würde ich gerne auch mal was zu Elektroautos, Ken Jebsen, TTIP, Bevölkerungswachstum, Feminismus, Europa, Atheismus und tausend anderen Sachen schreiben.

Dass ich eher schlecht darin bin, um Geld zu bitten, sieht man schon daran, wie lange ich jetzt um den heißen Brei herumrede – und das auf dem Patreon-Account, wo ja sowieso jeder weiß, worum es geht: Nämlich um eher kleine Beträge von eher vielen Leuten (den Patreons), mit denen dann ein mittelgroßer Betrag im Monat zustande kommt. Das sollen dann auch keine Almosen sein, sondern Bezahlung für eine Arbeit, die ich halt einfach sehr gerne mache. Außerdem habe ich doch so Hunger! Man kann das hier leider nicht umstellen, sodass ein Patreon mich in Linsensuppe-Einheiten unterstützen kann, es geht nur um schnöde Dollars! Sad!

Meine Idee war folgende: Ohne Hilfe veröffentliche ich momentan einen echten Artikel (im Blog und hübsch bebildert und so) pro Monat und dazu im Schnitt jede Woche ein bis zwei Texte/Beiträge auf Facebook. Wenn sich jetzt genügend spendende Baumumarmer-Freaks finden, dass ich pro Monat 150 Tacken fürs Schreiben bekomme, dann kann ich mich dafür einen Tag komplett aufs Schreiben konzentrieren. Ein ganzer Tag, ist das großartig? Da würde locker ein richtiger Artikel bei rauskommen, ich tippe aber auf mehr: Wenn man nicht ständig abgelenkt wird, kommen einem in dieser Zeit nämlich auch eher gute Ideen für Memes, Schaubilder, Video-Aktionen oder diesen Roman, der jetzt nach 18 Monaten Schreiben ganze acht Seiten dick ist.

Überhaupt Videos: Wenn ich mit der freien Zeit noch einen YouTube-Channel auf die Beine stellen könnte, dann würde das vielleicht auch noch ein bisschen bei der Finanzierung helfen. Dazu schreibe ich aktuell noch eine Kolumne für das Vegan Journal, was bestimmt ausbaufähig ist, aber halt nicht ausreicht, um die Miete zu bezahlen. Zumal ich natürlich den Server hosten muss, Lizenzen für Bildmaterial kaufe und den Blog auch mal professionell gestalten lassen möchte.

Und was habt Ihr davon? Wieso sollt Ihr für Texte bezahlen, die dann sowieso jeder lesen kann? Voll unfair, danke Merkel! Okay, also alle Unterstützer werden natürlich an prominenter Stelle genannt (sofern sie das wollen) und können dann abends in der Kneipe superlässig den oder die Angebetete(n) anquatschen mit „Ey Schnuckie, warst Du schon mal mit einem offiziellen Graslutscher-Supporter intim?“. Wie wäre es, wenn ich dafür ab 5 Euro/Monat so kleine Ketten mit Messing-Abzeichen rausgebe, die man dann bei romantischen Manövern nonchalant um den Finger wirbeln lassen kann?

Ich dachte generell an ein Forum oder eine Facebook-Gruppe, in der die Unterstützer die Auswahl zukünftiger Themen mitgestalten können, und eine handsignierte Ausgabe des Buches gewinnen können, wenn es denn im Jahr 2034 noch genug Papier für gedruckte Bücher gibt. Mir wurde auch schon vorgeschlagen, großzügige Spenden mit einem gemeinsamen Abendessen oder so was zu belohnen, aber das könnte inkl. der Logistik zu teuer werden, um dann am Ende noch seinen ursprünglichen Sinn zu erfüllen ;) Ich bin da grundsätzlich für alles offen, fahre gerne zu ein paar Spendern und tanze denen was vor – auch wenn das vermutlich niemand wirklich sehen wollte.

Ab einem Betrag von 300 Euronen wären es schon zwei Tage Vollzeit-Grasssucking, ab EUR 750,- eine ganze Woche! Ab dem Betrag filme ich mich bei Scherzanrufen an die Redaktion von der „Beef“ und frage dort nach, wo ihr Metzger des Vertrauens sitzt oder so was. Das dürfen dann die Patreons entscheiden.

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