Christian Schloyer

is creating freaky poems, spacy soundart, really phat fantasy literature ;-)

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Panikblüte
€7
per month
erste messung

25 meter hohe blüten vergleichbar mit
2 stunden flug in der höhen
sonne, dieser frühling überschreitet
die grenzwerte noch nicht in gesundheits
gefährdenden dosen
man kann draußen liegen sofern
es der anstand zulässt
man kann noch draußen liegen & sich
gänsehaut leisten + leuchtspuren beobachten
von fluggänsen die durch den kosmischen
hintergrund strahlen wie nordlichter
deren letzte flugroute hier mitten
im funkverkehr abbricht

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Als Dank schicke ich Dir / Ihnen einmalig meinen 2012 im Poetenladen-Verlag erschienenen Band "panik-blüten". Selbstverständlich mit persönlicher Widmung!

Die Presse sagt:
„Christian Schloyer (…) ist ein übermütiger Zauberer, ein Spieler. (…) Der Spieler wendet sich in seinen schönsten Gedichten den realen Objekten zu, nämlich den Gemälden von Picasso, Franz Marc, Otto Dix und anderen; (…) der Artist zeigt sein ganzes Handwerkszeug, seine Tricks, seinen Zauberkasten vor, verleiht seinen Kunststücken ein gelegentlich modisches Aussehen, er zitiert und variiert viel Bildungswissen und gibt seinen Versen eine reiche formale Vielfalt.“
Wulf Segebrecht, FAZ
Angler in Monets Bildern
€9
per month
an den angler in monets bildern

merk dir nie an den wolken (wenn
da ein meer ist – & da
ist ein meer) wo du die fisch
falle versenkst, merk dir immer das über
fließende blau (merks dir am
über) am fluss vom himmel
ins meer, merk dir genau wann
du das meer in den himmel
versenkst, merk dir kein meer
an den wolken (& es gibt diese
wolken – nicht alle sind blau) merk dir am besten
den fisch

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Als Dank schicke ich Dir / Ihnen einmalig meinen 2007
im Kookbooks-Verlag erschienenen Erstling "spiel-ur-meere"! Selbstverständlich mit persönlicher Widmung!

Die Presse sagt:
„Auf Anhieb ein Wurf, der Glücksfall einer formintelligenten Lyrik, die Fragen stellt und Denkwege bahnt. (…) Friedrich Schlegel, der den Essay als intellektuelles Gedicht bezeichnet hat, hätte an Schloyers beweglichen Spaziergängen des Intellekts seine Freude gehabt.“
Sibylle Cramer, Süddeutsche Zeitung

„Christian Schloyers Gedichte lesen sich wie ein Exerzitium in romantischer Magie. Ihr ebenso ernsthaft wie augenzwinkernd erklärtes Ziel ist nichts Geringeres als das wieder-gefundene Paradies einer vorsprachlichen Unschuld. (…) In den gelungenen Augenblicken dieses Bandes aber verbinden sich postmoderne Poetik und romantische Sujets zu Traumtänzen von beträchtlicher Anmut.“
Heinrich Detering, Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Originelle Wortschöpfungen vorrangig erotischen Vokabulars, hintergründig eindeutig und dennoch in keiner Verszeile obszön, heben das Buch in den Rang eines neuzeitlichen lyrischen Kamasutras.“
Dorothea von Törne, Die Welt
Retro-Gamer!
€12
per month
Wenn aus Gedichten Computerspiel-Level werden: In JUMP ’N’ RUN fordern uns acht unterschiedliche Spielwelten heraus – von „testumgebung im himmel“ bis „verbrannte erde“. Jeder dieser Zyklen wird von einer gleichnamigen Klanglandschaft begleitet, die mithilfe eines QR-Codes abgespielt werden kann.

Und so werden die 64 Level auf dem Klappentext angekündigt: „Hallo Player One. Du bist in eine Welt geworfen ohne Sinn. Du findest Donkey Kong, machst ne Prinzessin oder einen Prinzen hin (zur Schnitte oder Schnecke). Nur eine Bitte: Press Play on Tape! & bring den Affen um die Ecke. Nun finde deinen Weg, hüpf rein! & renn! Fang ihn ein, den Sinn – der Affe! Letztes Leben!“

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Als Dank schicke ich Dir / Ihnen einmalig mein 2017 im Poetenladen- Verlag erschienenes neustes Werk „JUMP ’N’ RUN“! Selbstverständlich mit persönlicher Widmung!

Die Presse sagt:
Wortspielereien, ziemlich komische, wechseln mit apokalyptischen Betrachtungen wie nach einer endgültigen Katastrophe, einfachste und herunter gebrochene Sprechakte von kalter Schönheit erzeugen ein Verlorenheits- und Einsamkeitsgefühl. Überall ist Weite zu spüren, Felder aus Material, die eben konsequent spielerisch noch zu durchschreiten wären. (…) Man kann ohne Zweifel sagen, dass Christian Schloyers Jump ’n’ Run ein bestechend wichtiges und ambitioniertes Werk ist, das rätselhaft und gewaltig, vielgestalt seinen eigenen unendlichen Trickbottich der Sprache vor der LeserIn ausschüttet.
Jonis Hartmann, www.fixpoetry.com/feuilleton/kritik/christian-sch...

Computerspiele [werden] schon lange als die großen Erzählungen unserer Zeit gehandelt. (…) Ob und wie sich die Struktur von Computerspielen ins Literarische übertragen lässt, ist in der Lyrik schon lange eine Debatte. Der Dichter Christian Schloyer hat sie bislang am radikalsten beantwortet: mit seinem Gedichtbuch JUMP ’N’ RUN, das Grafik und Text verbindet. (…) Christian Schloyer führt hier den Leser als faulen Konsumenten vor – und seine dystopischen Bilder kritisieren zusätzlich Dummheit, elitären Dünkel und naive Technikgläubigkeit. Das ganze Buch ist eine faszinierende Bewusstseinskonfiguration – und es macht, wenn man sich darauf einlässt, großen Spaß damit umzugehen.
Insa Wilke, WDR3

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patrons

About

Kunst ist im Wesentlichen nicht vermarktbar. Aber irgendjemand muss diesen wunderbaren Scheiß ja machen – selbst dann, wenn sie oder er sich dabei der „Selbstverwirklichung“ verdächtig macht: Dinge tun, die andere inspirieren – auch, wenn man davon kaum leben kann. Wie sonst soll sich Kunst weiter entwickeln? Wie sonst sich unser Horizont erweitern? (Was bleibt vom menschlichen Bewusstsein, wenn wir uns demnächst dank unserem energieintensiven Lebensstil von der Erde gefegt haben?)

Ein gelungenes Gedicht, ein klangkünstlerisches Stück, ein packender Roman: Verwirkliche ich darin mich – oder nicht vielmehr das Gedicht, das Stück, den Text? Meine Leserinnen und Leser, meine Zuhörerinnen und Zuhörer – sie sind vielleicht nicht so zahlreich, dass ich (bisher) allein von ihrer Gunst leben könnte. Aber sie sind wirklich. Und nicht weniger „verwirklicht“ im Lesen und Zuhören, als ich im Schreiben und Improvisieren.

Je mehr ich die Dinge tue, die ich am besten kann, desto mehr vermag ich zu geben. Wenn Kunst nur ein Hobby für Vermögende wäre – ich glaube, uns würde etwas fehlen. Ganz sicher jedenfalls meine Gedichte, Prosa und Klänge.

Aktuell arbeite ich an einem umfangreichen Fantasy-Roman, der Genregrenzen sprengen wird. Gerne bin ich als Sound-Poet unterwegs, wo ich die Wechselwirkung zwischen Klangkunst und Lyrik erforsche. Auch als Kinderbuchautor habe ich mich schon versucht – hier bisher leider ohne Verlag. Meine Gedichte wurden vielfach ausgezeichnet, 3 vielbeachtete Lyrikbände sind erschienen. Um mich „über Wasser“ zu halten, biete ich mich auch als Werbetexter und Kommunikationsberater an. Schon vor der aktuellen Corona-Krise lief es mit der Kunst alles andere als rosig – nun brechen Lesungen und Seminare weg. 

Wer auch immer auf die Idee kam, der Status als „armer Poet“ würde der Kunst gut tun – tut er nicht. Die Zeit, die ich „Kunstfremdes“ tun muss, fehlt den großen, ehrgeizigen Projekten. Und finanzielles Sorgenmachen hält mich eher ab von der Kunst, als dass es mich beflügeln würde (es bleiben genug andere Sorgen übrig, etwa über den Zustand der Welt).

Über mutige Kunstermöglicherinnen und Kunstermöglicher freue ich mich sehr! Vielleicht magst Du / mögen Sie mich ja ein wenig unterstützen?
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7 Unterstützerinnen und Unterstützer! Das wäre ein Ziel. Das gäb ne Party. Da würdet Ihr von mir hören: Ein elektroakustisches Klangkunstfreudenfeuer!
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