Der dritte Teil meiner eSports Trilogie
 
Wer damals aufmerksam den Abspann meines Films THE CHEAT REPORT schaute, konnte ein interessantes Detail entdecken:

Die Idee, nach meinen Filmen A GAMER'S DAY und THE CHEAT REPORT noch einen dritten Gaming-Film zu produzieren, war von Anfang an Teil des Konzepts.

Es sollte in diesem dritten Film wieder stärker um den Gamer gehen, in einer weiteren und noch verrückteren Episode seiner Gaming-"Karriere" ;-) Ein kompletter, kinotauglicher Spielfilm! Und ja: Man könnte es A GAMER'S DAY 2 nennen, wobei ich Fortsetzungstitel hasse. Der Film hätte seinen eigenen Titel gekriegt.

Es gab sogar schon ein Drehbuch und ich arbeitete insgesamt zwei Jahre an dem Projekt, von 2006 bis 2008. Wir veranstalteten zwei Castings, hatten schon Drehorte ausgemacht und einen groben Zeitplan für die Dreharbeiten. Leider platzte uns im letzten Moment die - für diese Zeit in der eSports Branche ambitionierte - Finanzierung, und es gelang uns nicht mehr, das gestrandete Schiff zurück ins Meer zu ziehen. Es war eine sehr frustrierende Erfahrung, aber irgendwann musste ich den Tatsachen ins Auge blicken und das Projekt schweren Herzens auf Eis legen. Ich ging studieren... drehte Kurzfilme und Musikvideos... schrieb fleißig Kurzgeschichten... gründete eine kleine Filmproduktionsfirma... und produzierte schließlich meinen ersten Langspielfilm, BEYOND THE BRIDGE, mit meiner hinreißenden Schwester Maya Schenk in der Hauptrolle, die übrigens auch hier auf Patreon.com ist.

Und obwohl mir diese vergangenen Jahre tolle Erfahrungen brachten und die Möglichkeit gaben, mich über das Gaming-Genre hinaus zu entwickeln, habe ich darüber nie meinen dritten eSports-Film vergessen...

Nun ist mittlerweile echt f*ck*ng viel Zeit vergangen. 

Etwas über zehn Jahre (aber nach Internetzeitrechnung könnten das genauso gut 1200 Jahre sein). Und ich glaube nicht, dass nach all der Zeit viele Fans übrig geblieben sind... selbst wenn: Diese dann überhaupt zu erreichen, ist eine ganz andere Geschichte.

Als ich aber die Rewards für meine Patreon Kampagne festlegte, deren Kern (Stand: 2017/2018) das monatliche Format StoryNightsTV ist, dachte ich mir:

Hey.
Wieso lege ich nicht auch, just for fun, eine kleinere und eine größere Reward Stufe für alte Die-Hard-Fans an?

Sie würden alles kriegen, was auch die anderen Rewardstufen kriegen... und für nur ein paar Cents ( von 3 $  auf 3,37 $) oder ein paar Dollar (von 10 $ auf 13,37 $) mehr könnten sie Flagge zeigen und ein deutliches Signal senden, dass der Traum nach einem dritten eSports Film noch nicht ausgeträumt ist.

Und wer heute noch AGD oder TCR liebt, der sollte mittlerweile so fest im Leben stehen, dass ihn ein paar Dollar monatlich nicht kratzen - für meine Operation hier wiederum macht es den ganzen Unterschied.

Und wenn sich nicht genug Leute finden... habe ich immer noch mein ganz reguläres Patreon Programm.

So dachte ich mir das...
und so habe ich es dann gemacht :-)

Das ist also der Plan: 

Sobald mich 1337 Patrons mit 3,37 Dollar monatlich supporten oder 337 Patrons mit 13,37 Dollar*, wird A Gamer's Day 2 (Arbeitstitel) offiziell zu meinem nächsten Hauptprojekt. Ich werde mich noch am selben Abend an das Drehbuch (bzw. erstmal Treatment) setzen. Bam.

* oder jede Kombination daraus.

Ich werde in dem Falle nicht meine anderen Patreon Verpflichtungen vernachlässigen - alles andere läuft wie gehabt weiter - sondern meine Verfügbarkeit für Auftragsarbeiten und andere "Money" Jobs auf ein Minimum reduzieren. Es ist dann so, als hätte mich ein Produzent engagiert, das Projekt zu entwickeln - und in der Zeit bin ich quasi ausgebucht :-)

Nun finde ich es wichtig, 

auf den Unterschied zwischen einer Patreon Kampagne und einem "klassischen" Kickstarter Crowdfunding hinzuweisen: Bei Patreon wird der Künstler unterstützt, nicht das konkrete Projekt. Klar - die Grenzen sind fließend. Im Grunde bedeutet es aber, dass du mit dieser Patreon Kampagne einen Teil meines monatlichen "Gehalts" spendest, welches mir erlaubt, mehr Zeit auf die Umsetzung meiner kreativen Projekte zu verwenden. Es ist nicht gleichzusetzen mit dem Budget des Projekts.

Bei kleinen Projekten - sagen wir einer monatlichen StoryNight oder einem kurzen YouTube Clip - ist das oft dasselbe. 

Bei einem großen Spielfilm nicht.

Das heißt: Sobald ich von meinen Patrons durch das Erreichen der Marke den "Auftrag" erhalte, den dritten Teil meiner eSports Trilogie zu realisieren, gehe ich an die Arbeit. Ich schreibe das neue Drehbuch... schmiede Kooperationen und Zeitpläne... organisiere das Casting... trommle eine Crew zusammen... führe Tests durch... also alles, was man so als Writer-Director-Producer bei seinem Film aus eigener Kraft tun kann ;-) Und das ist sehr viel.

Doch der Film selbst benötigt immer noch ein Budget. 

Minus meinem Gehalt - aber das macht nur einen Teil der Kosten aus. Ich benötige eine Crew, die bezahlt und transportiert und untergebracht und verpflegt werden will... ich benötige Kamera-, Ton- und Lichtausrüstung... ich benötige Schauspieler und Requisiten und Kostüme... ich benötige Locations und Genehmigungen und Versicherungen... ich benötige Spezialeffekte... ich benötige Musiklizenzen...

Das wird ein ausgewachsener Kinospielfilm!

Es wird dann also ein konkretes Crowdfunding zum Projekt geben, mit eigener Page und schickem Video und eigenen Rewards und dem vollen Programm (dabei wirst du als früher Patreon-Funder natürlich vorrangig behandelt). Ich werde auch Filmförderung beantragen und vielleicht finden wir auch Investoren... der Punkt ist: Die Finanzierung des Projekts wird ebenso Teil des Projekts sein wie das Schreiben des Drehbuchs oder die Post-Produktion. Dadurch, dass ich die Reise erst antrete, wenn ich ein solides Patreon Backing habe, steigen die Chancen enorm, dass wir die nötige Fanpower für den Dreh zusammenkriegen - und die Aufmerksamkeit aus der Industrie. Denn nichts macht so sexy wie Erfolg (und 1337 monatliche Hardcore-Supporter sind schon pretty sexy).

Über den Zeitplan kann ich mich noch nicht äußern; ganz grob gesprochen wird dieses Projekt vom Startschuss bis zum Release aber sicher 1 bis 2 Jahre in Anspruch nehmen. Ich werde die Arbeit nicht "verschleppen" und in meinen monatlichen Patron Calls werde ich zu meinen Fortschritten auch Rede und Antwort stehen - aber wenn du dir den monatlichen Support vom Mund absparen musst und die exakte Dauer brauchst, ist dieses Modell wahrscheinlich nicht für dich. 

Dies alles gesagt:

Worauf wartest du noch!? Go fund me! Ach ne, so hieß eine andere Page... ähm... patroniere mich :-)


Danke im Voraus,
DPS