Das erste Fazit
 
Werte Patronen, hallo Zaungäste. 

50 Menschen haben uns im Dezember 2015 mit insgesamt 314,06 USD unterstützt. Rechnet man die Gebühren (Patreon, Kreditkarten und Paypal) raus, bleiben umgerechnet 251 EUR über.  Das ist sehr cool, weil es die Betriebskosten von Superlevel für Server (Uberspace und Digital Ocean), Services (Basecamp, Soundcloud etc.) und Spiele (meistens bekommen wir ja Review-Codes)  abdeckt und wir immerhin schon mal mit mehr draufzahlen müssen. Vielen Dank dafür, ihr seid großartig. <3


Natürlich sind wir mit einer gewissen Erwartungshaltung an die Patreon-Kampagne gegangen. Dass die Bitte nach finanzieller Unterstützung vonseiten der Leserschaft sich so zähflüssig gestaltet, überrascht mich ehrlich gesagt etwas. Allerdings wäre es dämlich, den Grund dafür bei den anderen zu suchen. Wenn wir also nach einem Monat "nur" 50 Unterstützerinnen und Unterstützer mobilisieren können, mag das in Relation zu Alter, Bekanntheitsgrad und Arbeitsaufwand von Superlevel vielleicht etwas ernüchternd sein, zeigt aber, dass wir zumindest 50 Menschen erreichen, die unsere Arbeit als entlohnenswert betrachten. Es wirft aber auch die Frage auf, in welchen Bereichen wir Optimierungsbedarf haben, um mehr Unterstützung zu erfahren. Sollten wir vielleicht Pilotfolgen (Podcast/Video) kreieren, um mögliche neue Formate zu bewerben? Reizt es Leserinnen und Leser womöglich gar nicht, Geld in ein Projekt zu investieren, das eh bereits jahrelang ohne Unterstützung funktioniert? Sind die Rewards nicht interessant genug? Schwierig. Diesen und weiteren Fragen müssen wir auf den Grund gehen. (Für Feedback in den Kommentaren oder per Mail wären wir äußerst dankbar.)


Unklar ist noch, wie wir das mit den Goals der Patreon-Kampagne handhaben. Wir würden nämlich wirklich sehr gerne wieder mehr Podcasts und anderen coolen Kram machen, aber ohne die nötige finanzielle Unterstützung können wir diesbezüglich (noch) keine Versprechungen machen. Bleibt also zu hoffen, dass unsere Kampagne noch etwas in Bewegung gerät und wir gemeinsam das Netz ein bisschen weniger scheiße machen können.


Euer Fabu