Hau den Lindner
 
Für die JUNGE FREIHEIT kommentiere ich in dieser Woche den medialen Shitstorm gegen Christian Lindner:

Nach dem Abbruch der Koalitionsverhandlungen hatte man sich medial schnell auf einen Alleinschuldigen für das Scheitern des politischen Lieblingsprojektes vieler Journalisten geeinigt. Christian Lindner sollte der Übeltäter sein, der, in einem Anfall von Profilneurose und egoistischer Parteitaktik, das sich stramm auf Jamaika-Kurs befindende Schiff zum Kentern brachte. Absichtlich und lange geplant, so der Vorwurf.

Als Beleg hierfür diente eine Grafik, mit dem Lindner-Zitat „Lieber nicht regieren als schlecht regieren“, die die FDP bereits wenige Momente nach dem Abbruch der Sondierungsgespräche in den sozialen Netzwerken verbreitete. Daß man glaubt, eine solche Grafik, wie sie heute jeder Grundschüler in zwei Minuten erstellen kann, müßte von langer Hand vorbereitet sein, zeigt, daß das Internet für viele deutsche Journalisten offenbar tatsächlich immer noch Neuland ist.

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