prompt from left
 
Es gibt keine Bürger in der Kommune

Dieevidente bürgerliche Existenz lässt keinen Raum mehr fürindefinite Spielchen. Ich möchte keinen Wortklauber verbreiten, dochprononciert betrachtet möchte die politische Ägide den linkenFlügel distinkt vom deutschen Politempfinden sondern. Die Zeitberichtet am 29.09.2016 von Verhandlungsgesprächen zurBundespräsidentenwahl. Die Worte, die der CSU-Generalsekretärsavisiert "Da
ist die entscheidende Frage, ob
dieSPD eine
bürgerliche Orientierung als Ziel hat oder versucht, ganz nach links
abzubiegen."
legen nahe, dass wir uns suggestibel geben, uns iterativ als Bürgervon kommunistischen Ansätzen distanzieren sollen. Ein solchesrhetorisches Verfahren kaschiert außerordentlich subtil, was hintervorgehaltener Hand geplaudert wird. Politiker radotieren Tag ein, Tagaus. Hier jedoch ist es eine intuitive Spitze, die den Idealismuseines unvoreingenommenen Bürger in „demokratischen“Opportunismus zu wandeln intendiert. Vielleicht bin ich nurhypersensitiv gegenüber Öffentlichen sobald ich wahrnehme das siegewisse Doktrin oktroyieren wollen. Ohne Zweifel aber habe ich heuteein tieferes Verständnis instrumenteller Terminologie verinnerlicht:Es gibt in der kommunistischen Lebensweise keine Bürger, wenn esnach der Schirmherrschaft geht. Er ist ein Konstrukt der apartenBourgeoisie. Bürger in meiner neu erlangten Perspektive ist einkapitalverbundenes Wesen. Naturalisiertes Personal wäre ja viel zuoffensichtlich. Klingt immer mehr, viel zu sehr nachReichsbürgerschaft? Ich möchte mich einfach von keiner Seiteverblenden lassen. Als objektiver Hörer stehe ich mit leeren Händenda, ohne von Vorurteilen inkriminiert zu sein.


LuzideTräumer


Ausder Sicht der etablierten Macht stelle ich mir eine bilateraleNiveaubedrohung vor. Sogenanntes extremistisches Gedankengut ist ohneUmschweif in eine Schublade zu portieren, aus der selbstgeneralbenevolente Ansätze nicht entkommen können. Sie werden inden Boden selbsternannten Tatsachen gestampft, sie konsternierenjeden der versucht die Spuren zu lesen. Die raffinierteVorgehensweise ist ihnen nicht zu nehmen. Doch der Hauch der Polemikschwingt in der bürgerlichen Resonanz. Restlich verbleibt derendokrine Informationsfluss als ein pikarischer Schleier, der dasAuge und die Ohren bevormundet und die tagträumerisch Blindenarriviert.