Schreiben ist Arbeit. Irgendwie.
 
Ich bin immer wieder auf’s Neue überrascht, wie anstrengend es (geistig) ist, eine gute Geschichte zu schreiben. Besonders dann, wenn es eine ist, die man bereits vor langer Zeit begonnen, aber dann aus irgendwelchen Gründen hat liegenlassen, scheint der Schritt, wieder mit dem Schreiben zu beginnen, sehr schwierig.

Warum ist das so? Genau kann ich das natürlich nicht sagen, ich vermute aber, dass der zeitliche Abstand zwischen dem Beginnen und dem Zuendeschreiben, durch die Veränderungen persönlicher Natur in der Zwischenzeit, das eigentliche Problem ist. Ich bin einfach nicht mehr derselbe Mensch, der ich früher war.

Schreiben, besonders wenn es Handlungsstränge und Charaktere ergeben soll, die meinen Ansprüchen an meine eigenen Geschichten gerecht werden, ist Arbeit. Nur damit ich das mal gesagt habe. Wobei "Arbeit" nicht bedeutet, dass man damit ohne weiteres seinen Lebensunterhalt verdienen könnte. Das wäre ja auch zu schön.

Aber man muss ja noch Ziele haben im Leben, nicht wahr?