TAGEBUCH EINES PATREOTEN - Tag 069
 

Erster Akt des Tages: die Nachricht des herrlichen HOLGER MUCH lesen, den ich mit den Tonaufnahmen vergangener Nacht zufrieden zu stimmen und zum Lächeln zu bringen vermochte (da ist mir dann auch ein Großmembranmikrofon vom Herzen gefallen).

Heute morgen dann zusammen mit Herrn STOYKOW, dem pinselfingrigen Bulgaren der Herzen, mit der Finalisierung des kleinen Drachenbüchleins verbracht, das in Bälde im Verlag SCHWARZER RITTER das Licht der Welt erblicken soll. Nach zärtlichen Ringkämpfen mit Interpunktion und Zeichenabständen zwischen Görlitz und Leipzig konnte das Ganze aber schlussendlich in Richtung Druckerei entlassen werden und wir beten um Nichtbeanstandung  der Dateien von Seiten der Dateieninbuchverwandler (es war einiges an Arbeit. Vor allem für den Lieblingsbulgaren. Der seine Familie gern mal wiedersehen würde). Ich hoffe ernsthaft, das Buch in Bälde hier hochhalten zu können.

Außerdem Lesung zum Dampfkäferprojekt mit POUL DOHLE in der PHANTASTISCHEN BIBLIOTHEK WETZLAR im August mit den zuständigen Stellen telefonisch koordiniert und vage Marketingmaßnahmen besprochen (ich empfehle, den 17.08. zur Reise ins wundersame Wetzlar freizuhalten um dort Unglaubliches aber auf fiktiven Fakten Basierendes zu erfahren).  

Ab Mittags dann am Roman gesessen. Testleser ohne Rücksicht auf ihren Arbeitsalltag oder etwaige Geburtstage im Abstand weniger Stunden drei Mal massiv wortwärtig belästigt. Längstes Kapitel des Romans. Heute drei längere Sequenzen geschafft. Realität mit Phantastik verknüpft und die Schrecken beider Seiten angemessen schrecklich angedeutet. So weit zufrieden und gleich noch mal ran (das Kapitel hat noch drei weitere Sequenzen).

Zuvor aber noch ein Telefonat über Ländergrenzen zur Planung literarischer Abenteuer exorbitanten Ausmaßes (unter anderem mit dem arg seltenen Lesungsziel Hannover im November. Und das nach einer geplanten Lesung in Hamburg im September). Der Norden wird sich warm anziehen müssen...


Dankbar,

gleich telefonös

und danach romanesk

verbleibt

a.


Abb. 72.2.: Jesus (unser bester) - photo taken by störbild